Schmerzen sind sehr vielschichtig. Sie können plötzlich (akut) beginnen, langdauernd (chronisch) verlaufen, an allen Körpersystemen auftreten und alle Körpersysteme beeinflussen.

 
So verändert sich beispielsweise das Nervensystem durch chronischen Schmerz, denn der Schmerz wird in die Nervenzellen „eingebrannt”. Diese Veränderung spielt sich auf der Ebene des Rückenmarks und im Gehirn ab, allerdings nicht bei jedem Patienten und nicht bei jedem Schmerzgeschehen.
 
Nur eine konsequente und frühestmöglich begonnene Therapie eines starken Schmerzes kann ausreichend Schutz vor diesen Nervenveränderungen bieten. Sind die Veränderungen bereits eingetreten, wird die Behandlung um so schwieriger, je länger und intensiver der Schmerz empfunden wurde.
 
 

Eine Schmerzbehandlung beinhaltet folgende Komponenten:
Erheben einer Schmerzanamnese und Auswertung von Fremdbefunden zur differentialdiagnostischen Abklärung Ihrer Schmerzkrankheit und deren Ursachen.

Eingehende Beratungund gemeinsame Festlegung der Therapieziele mit Aufstellung eines inhaltlich und zeitlich gestuften Therapieplanes.
Interdisziplinäre Kooperationmit Ihrem überweisenden Arzt bzw. Hausarzt und den Ärzten bzw. Personen und Einrichtungen, die zum Erreichen des Therapiezieles für Sie erforderlich sind (z.B. Radiologie, Orthopädie, Neurologie, Psychotherapie und Physiotherapie).
Standardisierte Dokumentationdes Behandlungsverlaufes
Spezielle Schmerztherapieschulmedizinisch und komplementärmedizinisch.
 
Der Therapieerfolg hängt deshalb nicht nur von der Schmerzanalyse und Schmerztherapie ab, sondern vielmehr ganz entscheidend auch von Ihrer Mitarbeit!